Zelte spielen bei der Ausstellung MeinZelt2011 am Samstag, 14. Mai 2011, im Park des Waldthausener Schlosses selbstverständlich die Hauptrolle. Daneben steht aber auch die Slackline im Blickpunkt. Wie berichtet, werden wir von 10 bis 18 Uhr auch Slacklines verkaufen, zudem gibt der aktuelle Weltmeister Momo Wiese gegen 15 Uhr ein Stelldichein.
Grund genug, heute mal ein paar Facts zu der Sportart zusammenzutragen. Das Slacklining ist eine recht junge Sportart, die Anfang der 80er Jahre von amerikanischen Kletterern entwickelt wurde. Hierbei wird ein etwa 25 Millimeter breites Gurtband zwischen zwei Befestigungspunkten, also Bäumen, Geländern oder Felsen, gespannt. Die Anforderung an den Sportler ist es, mit Balance, Konzentration und Koordination über das Band zu laufen. Anders als beim Seiltanzen ist beim Slacklinen das Band schlaff gespannt (engl. Slack: lose, schlaff) und verlangt daher ein ständiges Ausgleichen seiner Eigenbewegung.
Man unterscheidet derzeit zwischen acht Arten von Slacklining. Die angesagtesten sind Trick- oder Lowlining. Hierbei werden einige der beliebtesten Tricks wie Gehen, Umdrehen, Hinsetzen, Hinlegen und „Surfen“ ausgeführt.
2010 fand die erste Slackline-Weltmeisterschaft im italienischen Brixen statt. Gewonnen hat Maurice „Momo“ Wiese, nachdem er bei zwei Qualifikationen sein Können unter Beweis gestellt hatte und dann die beste Kür hinlegte. Der 15-Jährige entdeckte seine Leidenschaft für das Slacklinen, nachdem er einen Fernsehbericht über die Trendsportart gesehen hatte. In Kürze werden wir ihn bei uns im Blog ausführlicher vorstellen.




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