Die Weihnachtsmärkte locken und in Mainz und Umgebung gibt es wahrlich nicht wenige. Deshalb präsentieren wir Euch nützliche Produkttipps, die das Vergnügen auf Eurem Lieblingsmarkt verlängern helfen.
Auf die Mütze: Wir verlieren zwischen 10 und 40% der Körperwärme über den Kopf, je stärker der Körper isoliert ist desto höher ist der prozentuale Wärmeverlust, besonders die Ohren sind ein recht wirkungsvoller Wärmetauscher. Hier drohen Erfrierungen oder zumindest ein starkes Frostgefühl, sinnvoll ist daher das Tragen einer Mütze. Preislich bewegen wir uns zwischen 9,95 für die Columbia Whirlie Bird Watch Cap und 239,95 für den mit kanadischen Gänsedaunen gefütterte Shearling Pilot Hat von Canada Goose, auch wenn sie der größte Teil im Preisbereich von 20-30 € abspielt. Und da eine Mütze nicht nur warm halten, sondern auch noch gut aussehen soll findet sich bei uns für vermutlich jeden Geschmack eine Mütze, ob mit Bommeln, Schirm oder ganz klassisch als Beanie.
Unten drunter: Schweiß kühlt den Körper aus, daher ist es sinnvoll den Schweiß von der Haut abzutransportieren und eine wärmende Basisschicht als grundlage der Winterbekleidung zu nutzen.
Als Basisschicht für den ganzen Körper empfiehlt sich Merinowolle, z.B. von Icebreaker. Merinowolle trägt sich angenehm weich, wärmt auch im feuchten Zustand und nimmt Gerüche nur langsam an. Hier empfehlen wir das Icebreaker Longsleeve Crewe für 79,95e sowie die dazugehörige Leggings für 74,95€, beides in einer 260g/m² Materialstärke.
Jacken: Als wärmende Außenschicht kann man entweder auf eine Daunen- oder Kunstfaserjacke zurückgreifen. Daune ist Grundsätzlich wärmer, leichter und angenhemer zu tragendafür. Bei Daunenjacken bewegt sich der Preisbereich zwischen 164,95€ für das Guides Down Jacket von Marmot und 750€ für den Canada Goose Expedition Parka, mit dem man sich auch auf kanadischen Flugfeldern wohl fühlen kann.
Bei mit Kunstfaser gefüllten Jacken muss man zwischen 99,95 für das Barrier II Jacket von Haglöfs und 375€ für den Kappa Hoody des kanadischen Premiumherstellers Arc´teryx, dessen GoreTex Windstoppermembrane ihn ausreichend Wasserdicht macht, einplanen.
Für die Füße: Ein klassisches Problem der Weihnachtsmärkte, bzw deren Besucher sind kalte Füße. Ein weit verbreiteter Irrtum ist es hier möglichst viele Socken anzuziehen, immer getreu dem Motto „Viel hilft viel“. Wichtiger als möglichst viele Socken anzuziehen, ist es aber die Schuhsohle als Kältebrücke möglichst effektiv auszuschalten. Lammfell-Einlegesohlen, zum Beispiel von Sunbed für 19,95 €, machen einen normalen Schuh schon ein ganzes Stück wärmer. Dazu noch ein dickes Paar Wollsocken, z.B. die Falke TK4 Wool oder die Icebreaker Mountaineer Heavy Socks, beide mit hohem Merinowollanteil, und schon bleiben die Füße ein ganzes Stück wärmer.
Wer trotz allem das Gefühl hat dass seine Füße zu Eisbergen werden sollte eventuell über unsere Winterschuhe nachdenken. Hier beginnt der Preisbereich bei 99,90€ für den Meindl Sölden, dessen Thermovlies-Innenschuh komplett herausnehmbar ist während außen eine hohe Gummigalosche sicheren Schutz vor Schnee und Eis bietet. Mit 299,90€ schlägt der „Bugathermo“ von Columbia zu Buche, er brilliert mit einer eingebauten, akkubetriebenen Heizung die sich per Knopfdruck an- und wieder ausschalten lässt.
Handarbeiten: Da sich bei einer Reduzierung der Körpertemperatur das Blut aus Armen und Beinen in den Torso zurückweicht werden Hände und Füße als erstes "so richtig kalt". Um die Hände davor zu schützen kalt und steif zu werden sind Handschuhe unerlässlich. Das Angebot reicht von dünnen Fleecehandschuhen bis zu dicken, mit Daune gefüllten Fäustlingen. Prinzipiell sei gesagt: Fäustlinge sind immer wärmer als Fingerhandschuhe, da sich bei Fingerhandschuhen ein kleineres Luftpolster aufbaut. Interessant für alle Smartphonenutzer ist der Etip Pamir Windstopper Glove des amerikanischen Herstellers The North Face. Hier kann man dank einem speziellen, im Fingerspitzenbereich eingearbeiteten Material problemlos Touchscreengeräte verwenden, während die Finger von der Windstoppermembrane vor pfeifendem Wind geschützt und von weichem Fleece schön warm gehalten werden.
Wer mehr Wärme möchte, kann außerdem auf Taschenöfen, entweder Kohle-(4,30€) oder Benzinbetrieben (12,50€), zurückgreifen, auch die per Metallplättchen ausgelösten, mit warmem Wasser reaktivierbaren Handwärmer sind natürlich erhältlich.
Vorsicht mit dem Glühwein: Ein eher weniger geeignetes Mittel zum Warmhalten ist übrigens Glühwein. Alkohol erweitert die Blutgefäße in den Extremitäten, was zu erhöhtem Transport von warmem Blut in Hände und Füße führt. Hier kühlt das Blut durch die Nähe zur Luft schnell aus und damit kühlt auch der ganze Körper langsam aber sicher aus. Pro halber Flasche Wein kann man mit einem Absinken der Körpertemperatur um ca 0,5°C rechnen. Das lässt sich zwar bedingt durch warme Nahrung (Gulaschsuppe!) kompensieren, aber eben nur bedingt.














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