Kategorie: Produkte

Gutes Neues von Garmin

Michael, 08.08.2011

Frisch eingetroffen sind die neuen Garmin-Geräte aus der Montana-Reihe und wieder sind sie vollgepackt mit neuen Funktionen. Bei den Geräten fällt erst mal die Größe auf. Immerhin 14,42 Zentimeter lang und 7,48 Zentimeter breit sind die Montanas. Aber die Größe ist gut angelegt, denn die Geräte haben auch einen 4 Zoll großen Touchscreen, der feiner auflöst als die Displays von den Vorgängern Dakota oder Oregon. Auch die Ablesbarkeit des Displays bei Sonnenlicht wurde nochmals stark verbessert. Neu ist auch die Flip-Flop-Funktion des Displays, die es ermöglicht, dass man das Gerät auch quer halten kann. Nach einem kleinen Moment springt die Ansicht in die horizontale Darstellung über.

Eine weitere Neuerung ist, dass die Geräte einen Lithium-Ionen-Akku spendiert bekommen haben, dieser hält laut Garmin etwa 16 Stunden durch. Ist er leer, kann man statt des Akkus 3 normale Mignon-Batterien verwenden, die etwa 22 Stunden durchhalten. So ist man etwas unabhängiger, was die Stromversorgung angeht. Die 16 Stunden sind etwa für Tagestouren absolut ausreichend.

Alle Geräte verfügen, wie es sich für diese Geräteklasse gehört, über einen elektronischen 3-Achskompass und einen Barometrischen Höhenmesser. Auch an Speicher mangelt es nicht: 3 GB sind  vorhanden, das Montana 650 t hat sogar 3,5 GB. Auch die Menuführung wurde deutlich klarer gestaltet, so findet man auf dem Startbildschirm lediglich vier Elemente, die für 95 Prozent der Nutzung vollkommen ausreichend sind. Eine Menu-Ebene tiefer  bzw. in der so genannten Schublade findet man die vom Oregon bereits bekannten Icons, um die vollen Funktionen aufzurufen. Neu ist, dass man bestimmte Funktionen mit Kurzbefehlen belegen kann und damit der Individualisierung kaum Grenzen gesetzt sind. Selbstverständlich kann man auf dem Gerät eine Vielzahl von Profilen auswählen, auch diese lassen sich den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Ebenfalls neu: Die Montanas sind mit dem entsprechenden Zubehör fähig, Abbiegehinweise per Sprachausgabe zu geben. Voraussetzung dafür sind die Kfz-Halterung, die über einen externen Lautsprecher verfügt, und eine entsprechende Straßenkarte. Durch das große Display ist es endlich möglich, auch ohne viel Aufwand eine Route direkt am Gerät zu planen oder diese zu verändern. Die Empfangeseigenschaften sind wie bei allen neueren GPS-Geräten über jeden Zweifel erhaben, und gewährleisten auch unter schwierigen Bedingungen einen sicheren GPS-Empfang.

Das Montana 650 T verfügt gegenüber dem Montana 600 über zwei weitere Extras. Zum einen ist das die 5-Megapixelkamera die endlich auch über einen Autofokus verfügt - so kann man jederzeit Fotos von seiner Umgebung machen. Diese Fotos sind dann bereits mit den geografischen Koordinaten (so genannte Geotags) versehen. Damit kann man sie problemlos im Netz zu Google Earth oder anderen Fotodiensten hochladen.  Natürlich kann man sich auch vom Gerät zu jedem Foto navigieren lassen, wenn man den schönen Rastplatz oder was auch immer nach langer Zeit wieder finden möchte.

Das zweite Extra, über das das 650 T verfügt, ist die europaweite Freizeitkarte. Diese umfasst ganz Westeuropa, darin enthalten sind eine Vielzahl von so genannten POI (Points of Interest) Straßen, Wege und vieles mehr. Achtung: Die Freizeitkarte ist zwar eine Vectorkarte aber sie ist nicht routingfähig. Das bedeutet, dass eine Route oder Zielführung von dem Gerät immer per Luftlinie berechnet wird.

Will man in den vollen Genuss der Routingfähigkeit kommen, sollte man sich beispielsweise die Topo Deutschland DVD oder die Transalpin DVD zulegen. Bei allen Geräten ist es möglich, sich über die Funktion Custom Maps Rasterkarten von jedem Punkt der Erde auf das Gerät zu laden. Voraussetzung ist, dass man die Rasterkarte georeferenzieren muss.

Wem das zu viel Aufwand ist, der kann auch direkt bei Garmin einen detaillierten Kartenausschnitt kaufen, diese Funktion nennt Garmin Birds Eye. Diese Karten sind je nach Land teilweise auch routingfähig. Das immer beliebtere Geocaching ist mit den Montanas auch kein Problem, denn alle unterstützen die Funktion des so genannten Paperless Caching. Dabei wird die gesamte Beschreibung des Geocaches, die teilweise mehrere  Seiten lang sein kann, auf das Gerät übertragen. Lästige Ausdrucke auf Papier sind damit nicht mehr notwendig. Garmin ist gerade dabei, ein eigenes Geocaching-Portal aufzubauen, bei dem diese Funktion nicht an einen kostenpflichtigen Premiumdienst gekoppelt ist.

Garmin hat mit der Montana Serie wieder einmal eindrucksvoll bewiesen, wer in Sachen Outdoor-Navigation der Marktführer ist.

Kategorie: Produkte
Mitarbeiter: Michael Kämpfert | Beratungsschwerpunkt:Zelte, Kocher, GPS
Mail: rekla@sine-mainz.de | Tel: 06131/2266-81

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